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WIG-Schweißen FAQ

Wieso nutzen wir eine aufwendigere, von den Verbrauchsmaterialien her teurere Schweißtechnik? Weil wir keinen Sinn darin sehen, hochwertiges Edelstahl oder Aluminium mit korrodierenden Schweißnähten zu "verschönern" ...

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Warum wenden wir bei uns das WIG-Schweißverfahren an?
Das Wolfram-Inertgasschweißen (WIG-Schweißverfahren) stammt aus den USA und wurde dort 1936 unter dem Namen Argonarc-Schweißen bekannt. Erst nach dem 2. Weltkrieg wurde es in Deutschland eingeführt. In englischsprachigen Ländern heißt das Verfahren TIG nach dem englischen „Tungsten“ für Wolfram. Das Verfahren zeichnet sich gegenüber anderen Schmelzschweißverfahren durch eine Reihe von interessanten Vorteilen aus. Es ist z. B. universell anwendbar: wenn ein metallischer Werkstoff überhaupt schmelzschweißgeeignet ist, dann lässt er sich mit diesem Verfahren fügen. Zum anderen ist es ein sehr „sauberes“ Verfahren, das kaum Spritzer und nur wenig Schadstoffe erzeugt und bei richtiger Anwendung eine qualitativ hochwertige Schweißverbindung gewährleistet. Ein besonderer Vorteil des WIG-Schweißens ist auch, dass hier gegenüber anderen Verfahren, die mit abschmelzender Elektrode arbeiten, die Zugabe von Schweißzusatz und die Stromstärke entkoppelt sind. Der Schweißer kann deshalb seinen Strom optimal auf die Schweißaufgabe abstimmen und nur so viel Schweißzusatz zugeben, wie gerade erforderlich ist. Dies macht das Verfahren besonders geeignet zum Schweißen von Wurzellagen und zum Schweißen in Zwangslagen. Die genannten Vorteile haben dazu geführt, dass das Verfahren sich besonders gut eignet für Schweißungen von Luft- und Raumfahrtgeräten, Bauteile der Kerntechnik, für den chemischen Anlagen- und Apparatebau sowie natürlich für hochwertige Arbeiten durch uns an Ihrem Fahrzeug und dessen Teilen.

 

Maßarbeit Im WIG-Verfahren

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Den Vorteil der Rostfreiheit macht das WIG-Schweißverfahren (egal ob bei Alu- oder Edelstahlschweißarbeiten) zur ersten und einzigen Wahl. Mit der WIG-Technik und unserem Knowhow ist es dann auch ein leichtes, so etwas wie den Ladeluftkühler auf der linken Seite für einen Ascona C zu fertigen. Die Forderung des Kunden dabei war, dass die originale Erscheinung des Asconas nicht durch einen unter der Schürze hängenden Ladeluftkühler verfälscht wird. Gut gelungen oder?

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Genauso wie bei diesem Wasserkühler für einen VW CORRADO VR6 TURBO, der gerade das letztere in unserem Hause eingepflanzt bekommt und danach den maßgeschneiderten Wasserkühler gebrauchen kann…garantiert! Wie Sie sehen, sind solche Sätze wie: „Das ist ja gut, aber da ist absolut kein Platz mehr!" für uns eher ein Grund zum Lächeln, da wir immer eine Lösung finden.

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Bei so alltäglichen Arbeiten wie dem Fertigen von Ladeluftleitungen, Hosenrohren, Downpipes, Luftleitblechen in und an der Karosserie usw., kommt das WIG-Verfahren natürlich ebenfalls zum Zuge.
Als weiterer Vorteil unserer Arbeitsweise zeichnet sich die Tatsache ab, dass wir für Sonderanfertigungen (wie z. B. für das Hosenrohr eines Bora 1,8T im untenstehenden Bild) eine Schweißlehre bauen, um bei Bedarf das Teil nachproduzieren zu können, ohne das Fahrzeug vor Ort haben zu müssen.

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Am besten überzeugen Sie sich selbst bei uns vor Ort über unsere Fähigkeiten im Bereich Schweißen und verstehen dann, warum Kunden aus der ganzen Bundesrepublik und den europäischen Nachbarstaaten zu uns kommen. Interessiert? Dann treten Sie gerne mit uns in Kontakt.

 

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